…darüber, dass Menschen sehr oft zu viel von mir verlangen, ohne nur im Geringsten zu realisieren, dass ich auch nur ein Mensch bin und ein Tag und eine Nacht zusammen lediglich 24 Stunden haben
…darüber, dass sich in letzter Zeit sehr oft folgendes Sprichwort bewahrheitet hat: „wenn man Jemandem den kleinen Finger gibt, dann will er gleich die ganze Hand“
…darüber, dass Musik Menschen mitunter trennt, oft auch Streitereien und Anfeindungen auslösen kann
…darüber, dass oftmals ein zu fordernder Ton laut wird
…darüber, dass bei vielen Medien feige und politische Gründe weitaus wichtiger sind als couragiertes und nachhaltiges Denken bzw. Handeln
…darüber, dass Flavio mein Haargel geklaut hat :)
…darüber, dass die Antwort auf Ungeduld nicht nur reine und wahre Vorfreude sein kann, sondern oft Aversion und Antipathie hervorruft
…darüber, dass man es nicht jedem recht machen kann, so sehr man sich auch anstrengt!
Ich bin überglücklich…
…darüber, dass ich durch das, was ich den Leuten gebe, wahre Emotionen auslöse und es Tag für Tag am eigenen Leib zu spüren bekomme
…darüber, dass z.B. bei dem Konzert in meiner (deutschen) Heimatstadt so viele Menschen meine Gäste waren, dass sich Leute aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Bremen, Leipzig, ja sogar aus Italien, Österreich, Schweiz, Holland, USA getroffen haben, um mich singen zu hören
…darüber, dass ich neue Songs geschrieben habe und es weiterhin tun werde
…darüber, dass meine Tour „Nevio in concert – live – Germania Tour 2006“ beginnt (Termine werden nach und nach bekannt gegeben, siehe Menüpunkt „dates“)
…darüber, dass ich unter vielen Terminen auch in der berühmten Columbiahalle in der Hauptstadt Berlin auftreten werde
…darüber, dass ich das alles alleine in leidenschaftlicher Eigenregie auf die Beine gestellt habe und lange noch nicht müde bin und voller Tatendrang bin
…darüber, dass ein Kind geboren ist, welches meinen Namen als Zweitnamen trägt: benvenuto in questo mondo, Mika Nevio! *1.03.2006
…darüber, dass mir ein treuer Fan einen echten Stern am Himmel geschenkt hat, der von nun an meinen Namen trägt
…darüber, dass es so viele Menschen gibt, die wirklich zwischen den Zeilen lesen können und mich verstehen oder es zumindest versuchen (somit weiß ich stets, dass meine Message auch wirklich ankommt)
…dass mein Engagement und meine Arbeit sehr oft gewürdigt wird
…dass das Haifischbecken Musicbusiness durchaus durchschaubar ist, wenn man gelernt hat, bei Bedarf einen Anti-Raubfisch-Anzug zu tragen
…dass so viele Menschen für mich kämpfen, sich engagieren, unterstützende Aktionen ins Leben rufen, sich gegen Ungerechtigkeiten auflehnen usw. (manchmal rührt es mich – ohne übertrieben wirken zu wollen – zu Tränen…)
- dass es so wichtige Menschen in meinem persönlichen Umfeld gibt, die mich verstehen, 1000%ig hinter mir stehen, sich immer aufopfern und mir alles geben, was sie haben
Liebe Fans,
nun sind wir seit einigen Monaten diesen gemeinsamen Weg gegangen, es gab einige Tiefen aber vor allem viele Höhen (so wie bei der Musik übrigens auch).
Auch wenn ich leider nicht jeden von euch persönlich kenne bzw. kennen lernen darf, ergäbe meine künstlerische Existenz ohne euch keinen Sinn, das liegt wohl auf der Hand.
Ihr seid natürlich rein egoistisch gesehen mein Kapital, aber emotional und menschlich gesehen meine Wegbegleiter und warum nicht…meine Freunde!
Aber gerade deswegen, weil ihr für mich wie Freunde seid, die „mitfühlen“ und jeden meiner Schritte verfolgen, erlaube ich es mir – wie es meine Art ist…und langsam wisst ihr ja, wie direkt und ehrlich ich sein kann – auch einmal etwas Kritisches zu äußern. Zum wem kann man dann ehrlich sein, wenn nicht einmal zu seinen „Freunden“?
Ich glaube, es gibt wenige Sänger, Musiker, Künstler oder wie das heißt :), die es schaffen, so ein inniges und persönliches Verhältnis zu ihren Fans zu pflegen. Für mich war das vom ersten Tag an die oberste Priorität…das wird auch immer so bleiben, so lange jemand an meiner Person oder (hoffentlich vor allem) an meiner Musik interessiert ist. Trotzdem gibt es gewisse Grenzen, die einfach aufgezeigt werden müssen, wenn man nun mal ganz alleine für eine breitere Masse interessant wird/ist.
Vielleicht werden manche mit meiner scheinbar schwer zu verstehenden Ausdrucksweise Probleme haben. Deshalb möchte ich dies auch bewusst denjenigen vermitteln, die sich vielleicht fragen werden: „Was will uns der Nevio eigentlich mit seinem (arroganten?:)) Geschwafel sagen?“ Ich will damit sagen: „Ich reiße mir zur Zeit wirklich den Arsch auf und werde es nach wie vor tun, bitte habt aber ein wenig Verständnis und vor allem Geduld, denn ich vergesse euch nicht, ihr seid nach wie vor das Wichtigste, was ich habe! Ich werde euch an Allem, was mir Freude oder Leid bereitet teilhaben lassen, lasst mir bitte Zeit!“
Oder wie es maestro Eros ausdrücken würde…la mia è solo „calma apparente“ (sprichwortlich; meine scheinbare Ruhe ist lediglich „die Ruhe vor dem Sturm“)
Es ist mittlerweile 4 Uhr nachts und ich geh’ jetzt schlafen und träum’ vom nächsten Lied.
Sognate d’oro!
Euer
NEVIO
